Wann ist ein Mensch schön? Von Anna und Paulus Kaufmann

Schloss Nymphenburg, südlicher Pavillon, Schönheitengalerie (R.15), Zustand 2019 vor der Renovierung © Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen

Du willst wissen, was es mit der Frage und König Ludwig auf sich hat, kannst aber nich nicht so gut lesen? Kein Problem. Anna und Paulus lesen dir den Text hier vor.

König Ludwig I. von Bayern hatte eine schnelle Antwort auf die Frage: Wann ist ein Mensch schön? Frauen sind schön. Aber jung müssen sie sein. Und schlank. Und vielleicht ein bisschen exotisch. Da es in den Zeiten von König Ludwig noch keine Fotos gab, hat er die Frauen, die ihm am besten gefielen, von seinem Hofmaler malen lassen. Diese Bilder hängen heute in der sogenannten „Schönheitengalerie“ im Schloss Nymphenburg in München.

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Das Jüdische Museum: Ein Ort der Begegnung – trotz „physical distancing“?

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Plakat zum richtigen im Verhalten im Museum. Bereitgestellt vom Deutschen Museumsbund.

Im Rahmen von #danachdenken stellen wir uns diese Woche der Frage, ob und wie sich das veränderte Verhältnis von Nähe und Distanz auf die Ausstellungsgestaltung auswirkt. Lassen sich unsere Ausstellungen zu jüdischer Geschichte und Kultur immer noch – im wahrsten Sinne des Wortes – greifbar machen?

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Aus dem Homeoffice (7) – Ein Schaufensterbummel durch das München der 1920er-Jahre

Das Spitzenhaus „Rosa Klauber“ in der Theatinerstraße 35, um 1922. Foto: JMM

Die meisten Geschäfte in der Münchner Innenstadt sind mittlerweile wieder offen. Ein unbesorgter Schaufensterbummel bleibt jedoch undenkbar. Wo derzeit Abstand gehalten und nur das Nötigste besorgt wird, herrschte vor 100 Jahren geschäftiges Treiben. Warum also nicht einmal einen Schaufensterbummel in die Vergangenheit machen? Wir besuchen das Spitzenhaus „Rosa Klauber“, zu dem zurzeit im Homeoffice eine Ausstellung entsteht.

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Von der Isar nach Jerusalem. Künstlerische Welt- und Zeitreise mit Gabriella Rosenthal.

Gabriella Rosenthal: © privat

Anlässlich des Internationalen Museumstags digital, unter dem Hashtag #MuseenEntdecken, am 17. Mai 2020 laden wir zu einem kreativen Wettbewerb ein! Auf diese Weise folgen wir der Künstlerin Gabriella Rosenthal, die wir in unserer derzeitigen Ausstellung vorstellen, und tun mit ihr das, was zur Zeit nicht möglich ist: Auf Reisen gehen. Zumindest imaginär… Und zu gewinnen gibt es auch etwas!

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Die Verdinglichung von SARS-CoV2 oder: Wie die Maske ins jüdische Museum kommt

Bild: privat

Eine der Säulen eines Museums ist neben Forschen und Vermitteln das Sammeln und Bewahren. Wie kann nun eine Sammlung aussehen in Zeiten von Corona? Welche Objekte? Welche Narrative? Es kann in der Gegenwart nicht darum gehen, eine Geschichte über die Gesellschaft in Zeiten von Corona zu erzählen – das ist Teil der Zukunft, wenn sich tatsächlich ein „Davor“ und „Danach“ abzeichnen. Wenn sich die gesellschaftlichen Umbrüche, deren Folgen längst noch nicht überblickbar sind, quasi in unserer Historie manifestiert haben.

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Aus dem Homeoffice (6) – Kurt Landauer und seine Spieler

Landauer FC Bayern

Foto: privat

„Zeiten ändern sich – Der Mythos bleibt.“ – Seit ich mit meinem Sohn im Homeoffice bin, kommen wir täglich an dieser Werbesäule an der Wittelsbacher Brücke vorbei. Während mein Sohn ruft „Serge Gnabry, ja!“, denke ich kurz an die Briefe von Kurt und Maria Landauer, an deren Veröffentlichung ich für das Jüdische Museum München arbeite.

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#danachdenken

danachdenken

Museen sind vielfältig von der Corona-Krise betroffen: Schließungen auf unbekannte Zeit, Einschränkungen im Leihverkehr, Verlagerung der Vermittlung vor allem in den digitalen Raum. Doch nicht nur die Schließzeit birgt Herausforderungen, auch die Zeit „danach“ wird Veränderungen mit sich bringen. Gemeinsam wollen einige Jüdische Museen in Deutschland daher #danachdenken.

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Aus dem Homeoffice (5): Fenster zum Hof – Das DOK.fest

DOK.fest München]

© DOK.fest München

Das DOK.fest beginnt und bringt uns die Welt des Dokumentarfilms nach Hause.

Dieses Mal ist alles anders. Schwierige Zeiten mit ganz neuen Möglichkeiten, auch für die Welt des Dokumentarfilms. Das DOK.fest@home findet dieses Jahr online statt. Nun können alle Filmbegeisterten sich bequem von zu Hause eine Auswahl der besten Dokumentarfilme aus aller Welt ansehen. All das Hier und Jetzt, diese unzähligen Corona-Ticker und neuesten Nachrichten können sie kurzzeitig zur Seite schieben und in ihrem eigenen Rhythmus, zu einer selbst gewählten Zeit und mit soviel Proviant, wie es der Kühlschrank hergibt, in die unermesslich vielseitigen, inspirierenden und überraschenden Welten abtauchen, von denen die 121 Filme aus 42 Ländern (!) zu berichten haben.

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Aus dem Homeoffice (4): „Bayerns berühmte Marke“

Reklamemarke der Enzianbrennerei Eberhardt, um 1910.

Wir lesen es in der Zeitung, sehen es im Fernsehen oder es geht uns selbst so: Corona ist auch eine Zeit des Aufräumens, des Stöberns in lange nicht mehr geöffnete Schubladen und Schachteln und das Wiederentdecken von Dingen, mit denen wir Erinnerungen verbinden. Wir merken das auch im Posteingang des Jüdischen Museums München. In den letzten Wochen fanden sich immer wieder Briefe und Päckchen mit Schenkungen für unsere Sammlung.

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Aus dem Homeoffice (3) – Ein virtueller Spaziergang mit Mordechai Bernstein

Blick auf das Becken, © K. Augustin, Stadtarchiv Friedberg

Blick auf das Becken, © K. Augustin, Stadtarchiv Friedberg

Toznt yor zenen farbay un es lebt nokh alts dos gedenkenish fun dem „amol iz gewen“. (Tausend Jahre sind vergangen und das Gedächtnis dessen, was einst war, lebt immer noch)

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