Das war die Lange Nacht 2021

Fassaden-Projektion zur aktuellen Ausstellung „Im Labyrinth der Zeiten“ von Saba Bussmann und Horst Konietzny, Foto: Daniel Schvarcz

Am Samstag ist es bei uns ausnahmsweise ein bisschen später geworden: Bis um 1.00 Uhr früh konnten wir 1.500 Besucher_innen der Museumsnacht bei uns begrüßen. Highlight des Abends war die Fassaden-Projektion zur aktuellen Ausstellung „Im Labyrinth der Zeiten“.

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Hannah Arendt, die Jewish Cultural Reconstruction, Inc. und Mordechai W. Bernstein

Hannah Arendt 1944, New York; Foto: © Fred Stein Archive, Stanfordville, New York
Hannah Arendt 1944, New York; Foto: © Fred Stein Archive, Stanfordville, New York

In Deutschland war Mordechai W. Bernstein für die Nachfolgeorganisation Jewish Cultural Reconstruction Inc. tätig, wo er auch mit Hannah Arendt zusammenarbeitete. Welche Aufgaben Hannah Arendt hier wahrnahm und wie diese Tätigkeit ihr Denken beeinflusst hat, erzählt uns Monika Boll, Kuratorin der Ausstellung „Hannah Arendt und das 20. Jahrhundert“. Die Ausstellung ist ab dem 15. Oktober im Literaturhaus München zu sehen.

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90 Jahre Synagoge Reichenbachstraße – das historische Baudenkmal wird saniert

Die Synagoge zu Beginn der Bauarbeiten, Foto: © Thomas Dashuber

Die Synagoge Reichenbachstraße feiert dieses Jahr ihr 90-jähriges Bestehen und war über viele Jahre ein beinahe vergessenes Baudenkmal mitten im lebendigen Gärtnerplatzviertel. Der leerstehende Bau im Rückgebäude der Reichenbachstraße 27 wird derzeit umfangreich saniert und in ursprünglichen Zustand von 1931 zurückgebaut. Das Jüdische Museum München bietet ab 13. Oktober Baustellenbesichtigungen an und stellt anhand einer Audio- und Filminstallation die Stadtteil- und Baugeschichte näher vor. 

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Jiddisch heute: Junge Jiddisch-Sprecher*innen im Interview

Von links oben nach rechts unten: Alma, Mikhl, Sandra und Helena.

Auf unseren Social-Media-Kanälen haben wir in den vergangenen Wochen junge Jiddisch-Sprecher*innen aus den USA, Israel, der Ukraine und Deutschland vorgestellt und gefragt: Wie geht jiddische Kultur 2021? Die Antworten waren so vielfältig wie das Jiddische selbst.

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Gastbeitrag: Rukhl Schaechters tägliche Portion Jiddisch

Rukhl Schaechter auf ihrem YouTube-Kanal. Foto: privat

Yiddish Word of the Day ging im April 2020 auf YouTube auf Sendung. Gut ein Jahr später kann das Programm schon auf stolze 120 Folgen zurückblicken. Übersetzer und Blogger Frank Gabel hat mit Rukhl Schaechter über ihre Sendung, über die jiddische Sprache als wichtige Trägerin jüdischer Werte und über die jüngste Renaissance des Jiddischen gesprochen.

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#PostAus – Der Otto-Wolfsthal-Platz in Aschaffenburg

Otto-Wolfsthal-Platz mit Gedenkstein, um 1950, Foto: Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg © Fotostudio Hesse

Die gut sichtbare Leerstelle in der Innenstadt – neben dem ehemaligen Rabbinerhaus – trägt den Namen Otto-Wolfsthal-Platz. Ein Mahnmal erinnert an die während der Novemberpogrome 1938 zerstörte Synagoge in Aschaffenburg. Dieses Synagogen-Mahnmal wurde bereits im November 1946 enthüllt.

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#PostAus – Was bedeutet die Mikwe für Friedberg?

Friedberger Mikwe, Foto: © Johannes Kögler

Als bedeutendste Friedberger Sehenswürdigkeit ist die Mikwe* nicht nur eines der wenigen Zeugnisse einer über 700-jährigen Geschichte jüdischen Lebens in Friedberg, sie führt zugleich mit ihrer Bauzeit in der Mitte des 13. Jahrhunderts bis in die Anfänge der jüdischen Gemeinde zurück.

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#PostAus – Der jüdische Friedhof von Augsburg-Kriegshaber

Grabmale auf dem Jüdischen Friedhof Kriegshaber, links: Grabstein von Wolf Wertheimer, Foto: © JMAS; rechts: Grabstein des Simon ben Sanwil Ulmo (1645-1720), Landesvorsteher der Juden in Medinat Schwaben, mit Ulmo-Wappen Foto: © JMAS

Mit über 400 erhaltenen Grabsteinen gehört der Jüdische Friedhof Kriegshaber zu den bedeutendsten jüdischen Begräbnisstätten in Bayerisch-Schwaben. Bis 1816 bestatteten auch die Münchner Jüdinnen und Juden ihre Verstorbenen hier.

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#PostAus – Die ehemalige Synagoge Schnaittach

Ehemalige Synagoge in Schnaittach um 1950, Foto aus: Mordechai W. Bernstein, In labirintn fun tkufes, Buenos Aires 1955.

Mordechai W. Bernstein (1905–1966) besuchte zwischen 1948 und 1951 rund 800 Orte mit jüdischer Geschichte in Deutschland. Wir begeben uns auf seine Spuren und stellen Ihnen in den kommenden vier Wochen Orte vor, die er besuchte – heute die ehemalige Synagoge in Schnaittach. Mit der Aktion #PostAus laden wir Sie ein, selbst auf Spurensuche zu gehen und Orte in Ihrer Nähe zu erkunden.

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Ein Zeugnis der Verbundenheit

Babette Eberhards Arbeitszeugnis, ausgestellt am 1. Februar 1939 durch Alice Klauber, Foto: © JMM

Die Haushälterin Babette Eberhard blieb bis zur Emigration der Familie Klauber 1939 in deren Haushalt. Eine Entscheidung, die nicht viele Hausangestellte trafen, wenn ihre Arbeitgeber aufgrund ihrer jüdischer Herkunft verfolgt wurden. Ein Arbeitszeugnis und persönliche Erinnerungen auf beiden Seiten des Atlantiks dokumentieren ein besonderes Verhältnis.

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