Zu Gast: Tanz- und Performanceworkshop „If you don‘t know“

Seit Jahresbeginn arbeiten neun Jugendliche an einer Performance zum Thema Menschlichkeit und Verlust von Menschlichkeit. Organisiert wird der Workshop vom NS-Dokumentationszentrum und dem Verein Spielen in der Stadt e.V. Diese Woche war die Gruppe zu Besuch in unserer Dauerausstellung.

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Jehuda Amichai, der »post-zynische« Dichter des Mitgefühls. (English Version below)

Ein Gastbeitrag von Amadé Esperer

Jehuda Amichai wurde am 3. Mai 1924 als Ludwig Jehuda Pfeuffer in Würzburg geboren. Im Sommer 1936 musste er als zwölfjähriges Kind mit seiner jüdisch-orthodoxen Familie nach Palästina auswandern, nachdem der Terror des Nationalsozialismus auch in Würzburg immer deutlicher spürbar wurde.

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Es gibt immer was zu feiern! Purim für Kinder

Am jüdischen Festtag Purim darf in der Synagoge mit Ratschen Lärm gemacht werden. Foto: © Franz Kimmel

In der ersten Märzwoche steht in Bayern eine Woche Schulferien an. Viele junge Münchnerinnen und Münchner freuen sich bestimmt darauf: Fasching ist der perfekte Anlass, sich zu kostümieren und so einmal in eine andere Rolle zu schlüpfen. Im Jüdischen Museum München feiern wir bald aber ein ganz anderes Fest, für das Verkleiden eine wichtige Rolle spielt: Purim.

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Halbzeit

Heute vor drei Monaten ist unsere Ausstellung „Sieben Kisten mit jüdischem Material – Von Raub und Wiederentdeckung 1938 bis heute“ eröffnet worden und noch drei Monate wird sie zu sehen sein. Die „Halbzeit“ war für uns Anlass, aus konservatorischen Gründen ein Objekt auszutauschen.

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Zeitzeugengespräch: Ein Abend mit Hilde Grünberg

Auch der letzte Schemel im Foyer des Jüdischen Museums Münchens war am vergangenen Donnerstagabend besetzt: Die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Kooperation mit der Europäischen Janusz Korczak Akademie, der Liberalen Jüdischen Gemeinde München Beth Shalom und dem Jüdischen Museum München hatten zum Zeitzeugengespräch mit Hilde Grünberg eingeladen, das Interesse der Öffentlichkeit war überwältigend. Redakteurin Iris Tsakiridis, die für den BR bereits einen Fernsehbeitrag zum Thema gedreht hatte, führte durch den Abend, an dem mit Hilde Grünberg eine beeindruckende Frau Einblick in ihr bewegtes Leben gewährte.

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Vorschau: „Sag Schibbolet! Von sichtbaren und unsichtbaren Grenzen“

In der Ausstellung „Sag Schibbolet!“ im Jüdischen Museum Hohenems. Foto: Jüdisches Museum Hohenems: Dietmar Walser, 2018

Im kommenden Jahr (ab 29. Mai) zeigen wir die Ausstellung „Sag Schibbolet! Von sichtbaren und unsichtbaren Grenzen“, die derzeit noch im Jüdischen Museum Hohenems zu sehen ist.

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Besuch aus dem Jüdischen Museum Augsburg Schwaben

Bei einem Rundgang mit Bernhard Purin haben Dr. Barbara Staudinger, neue Direktorin des Jüdischen Museums Augsburg Schwaben, und ihr Team gestern die aktuelle Wechselausstellung „Sieben Kisten mit jüdischem Material“ angesehen.  ..mehr

Das war die Eröffnung von „Sieben Kisten mit jüdischem Material“ 

Es war ein denkwürdiger Abend mit Zentralratspräsident Dr. Josef Schuster, IKG-Präsidentin Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Stadtrat Marian Offman, Kulturreferent Dr. Hans-Georg Küppers, Museumsleiterin Dr. Claudia Lichte und Direktor Dr. Erich Schneider vom Museum für Franken sowie Leiterin der Landesstelle Dr. Astrid Pellengahr und unseren vielen, großartigen Gästen aus Franken und aller Welt.

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Die Goldenen Zwanziger. Tanz auf dem Vulkan

Die Zeit der 20er Jahre in Berlin übt eine enorme Anziehungskraft aus. Es ist eine Ära des Aufbruchs, der Hoffnung und Vitalität. Ein Großteil der Künstler und Intellektuellen dieser Epoche – Schriftsteller, Komponisten, Musiker, Schauspieler, Maler – war jüdischer Herkunft. Sie wird deswegen auch als „Jüdische Renaissance“ oder „Tanz auf dem Vulkan“ bezeichnet.

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Unsere neue Ausstellung „Sieben Kisten mit jüdischem Material“ – Von Raub und Wiederentdeckung 1938 bis heute wird aufgebaut

Nicht zu übersehen: Seit dieser Woche erhellt die neue Leuchtwand zur Ausstellung „Sieben Kisten mit jüdischem Material“ unseren Museumseingang. Foto: Kerstin Dembsky.

Jeder Handgriff muss jetzt sitzen. Bis zur Eröffnung unserer neuen Wechselausstellung „Sieben Kisten mit jüdischem Material“ – Von Raub und Wiederentdeckung 1938 bis heute am 5. November bleiben nur noch wenige Tage. Es wird geklebt, gerückt und gehängt – immer mit einem wachsamen Auge fürs Detail. Wir haben unserer Restauratorin und Ausstellungstechnikerin Sabine Menges und ihrem Produktionsteam über die Schultern geschaut und das bunte Treiben auf den Ausstellungsflächen für Sie fotografisch dokumentiert.

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