Eröffnungsfilm: „Sag Schibbolet! Von sichtbaren und unsichtbaren Grenzen“

Eröffnungsfilm: Sag Schibollet! Von sichtbaren und unsichtbaren Grenzen from Jüdisches Museum München on Vimeo.

Jüdisches im neuen „Haus der Bayerischen Geschichte“ in Regensburg

Gestern Nachmittag wurde in einem feierlichen Festakt das „Haus der Bayerischen Geschichte“ in Regensburg eröffnet. Auch wir haben eine Leihgabe beigesteuert: Zwei Steinfragmente vom Tora-Schrein der im Juni 1938 auf Anordnung Hitlers abgebrochenen Münchner Hauptsynagoge und einen Gelben Stern. Zusammen bildeten die drei Objekte ein kleines Schoa-Mahnmal in der bis in die 1980er Jahren bestehenden, von Münchner Emigranten gegründeten Synagogengemeinde Beth Hillel in New York.

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Attention fragiles! – Was steckt in dieser Kiste?

Der Aufbau der kommenden Wechselausstellung „Sag Schibbolet! Von sichtbaren und unsichtbaren Grenzen“ schreitet voran. Ein besonderes Exponat kam per Kunstspedition aus dem Musée d’Art et d’Histoire du Judaïsme, Paris und wurde heute in Empfang genommen.

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Ausstellungseröffnung: “Fences, Walls and Openings” von Eran Shakine

Ab Freitag zeigt die Galerie an der Pinakothek der Moderne Barbara Ruetz Arbeiten des israelischen Künstlers Eran Shakine. Shakine war im letzten Jahr mit seiner Serie “A Muslim, a Christian and a Jew” im Jüdischen Museum München zu sehen. Seine aktuellen Arbeiten beschäftigen sich mit Grenzen und der Suche nach Identität.

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„Das hier ist eine universale Geschichte über weibliche Selbstermächtigung“: Interview mit Regisseurin Paula Eiselt

Regisseurin Paula Eiselt

Drei Fragen zum Dokumentarfilm an Regisseurin Paula Eiselt („93Queen“)

Am 9. Mai 2019 fand auf dem DOK.fest die Deutschlandpremiere von “93Queen” statt. Der erste lange Dokumentarfilm von Regisseurin Paula Eiselt zeigt eine Gruppe chassidischer Frauen, die einen rein weiblichen Rettungsdienst gründen und dabei auf Misstrauen und Widerstand innerhalb der eigenen Gemeinschaft stoßen. Das Jüdische Museum München hatte die Gelegenheit, Paula Eiselt drei Fragen über ihren Film zu stellen.

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Das Jüdische Museum München auf dem 34. DOK.fest: „Claude Lanzmann: Spectres of the Shoa“ von Adam Benzine aus dem Jahr 2015

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Das diesjährige Dok.fest geht in die zweite Woche und wir präsentieren an diesem Mittwoch, den 15. Mai, unseren zweiten Film, den wir in Kooperation mit dem Filmfestival im Filmmuseum zeigen: Claude Lanzmann: Spectres of the Shoa. Dieser 40-minütige Film aus dem Jahr 2015 ist eine filmische Hommage an den im vergangenen Jahr verstorbenen Regisseur und Intellektuellen Claude Lanzmann, der mit seinem 9,5-stündigen Dokumentarfilm SHOA aus dem Jahr 1985 einen Meilenstein der Filmgeschichte geschaffen hat und ein unüberwindbares filmisches Zeugnis über die Vernichtung der europäischen Juden. ..mehr

Das Jüdische Museum München präsentiert auf dem 34. DOK.fest „93Queen“ von Paula Eiselt

Das DOK.fest München zeigt in diesem Jahr zwei Dokumentarfilme in Kooperation mit dem Jüdischen Museum München. Einer davon ist „93Queen“. Er spielt im New Yorker Stadtteil Borough Park, Heimat einer der größten jüdisch-orthodoxen Gemeinschaften außerhalb Israels. Allen Widerständen zum Trotz will eine Gruppe chassidischer Frauen einen rein weiblichen Rettungsdienst einführen – von Frauen für Frauen. Initiatorin ist Ruchie Freier: streng orthodoxe Jüdin, Mutter von sechs Kindern und Anwältin.
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Zu Gast: Tanz- und Performanceworkshop „If you don‘t know“

Seit Jahresbeginn arbeiten neun Jugendliche an einer Performance zum Thema Menschlichkeit und Verlust von Menschlichkeit. Organisiert wird der Workshop vom NS-Dokumentationszentrum und dem Verein Spielen in der Stadt e.V. Diese Woche war die Gruppe zu Besuch in unserer Dauerausstellung.

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Jehuda Amichai, der »post-zynische« Dichter des Mitgefühls. (English Version below)

Ein Gastbeitrag von Amadé Esperer

Jehuda Amichai wurde am 3. Mai 1924 als Ludwig Jehuda Pfeuffer in Würzburg geboren. Im Sommer 1936 musste er als zwölfjähriges Kind mit seiner jüdisch-orthodoxen Familie nach Palästina auswandern, nachdem der Terror des Nationalsozialismus auch in Würzburg immer deutlicher spürbar wurde.

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Es gibt immer was zu feiern! Purim für Kinder

Am jüdischen Festtag Purim darf in der Synagoge mit Ratschen Lärm gemacht werden. Foto: © Franz Kimmel

In der ersten Märzwoche steht in Bayern eine Woche Schulferien an. Viele junge Münchnerinnen und Münchner freuen sich bestimmt darauf: Fasching ist der perfekte Anlass, sich zu kostümieren und so einmal in eine andere Rolle zu schlüpfen. Im Jüdischen Museum München feiern wir bald aber ein ganz anderes Fest, für das Verkleiden eine wichtige Rolle spielt: Purim.

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